Der Bau eines zertifizierten Passivhauses erfordert im Vergleich zu einem konventionellen Neubau einen moderaten Mehrinvestitionsaufwand von etwa 5 % bis 8 %. Diese Mehrkosten amortisieren sich durch drastisch reduzierte Heiz- und Stromkosten in der Regel innerhalb von 4 bis 7 Jahren und erwirtschaften über den Lebenszyklus erhebliche finanzielle Überschüsse.
Modellrechnung für ein 160 m² Einfamilienhaus
| Vergleichsparameter | Standard-Neubau (GEG/Klasse B] | SerVilla Passiv-Stahlhaus (A++] | Jährliche Ersparnis |
|---|---|---|---|
| Spezifischer Heizwärmebedarf | 90 kWh/m²a | 14 kWh/m²a | -84,4 % Heizenergie |
| Jährlicher Gesamtwärmebedarf | 14.400 kWh/Jahr | 2.240 kWh/Jahr | 12.160 kWh Einsparung |
| Stromverbrauch Wärmepumpe (JAZ 4,0] | 3.600 kWh Strom | 560 kWh Strom | 3.040 kWh Strom |
| Jährliche Heizkosten (0,25 €/kWh] | 900 €/Jahr | 140 €/Jahr | 760 €/Jahr Nettoersparnis |
| Kühlkosten im Sommer (mit Raffstores] | 450 €/Jahr | 50 €/Jahr | 400 €/Jahr Einsparung |
| Gesamte Betriebskostenersparnis | - | - | ~ 1.160 € / Jahr |
25-Jahre-Amortisationsprognose
Bei einer konservativen jährlichen Energiepreissteigerung von 5 %:
- Nach 5 Jahren kumuliert: ca. 6.500 € Ersparnis
- Nach 10 Jahren kumuliert: ca. 14.800 € Ersparnis (Vollständige Amortisation der Zusatzdämmung & KWL]
- Nach 25 Jahren kumuliert: über 56.000 € steuerfreier Liquiditätsgewinn!
Wertsteigerung und Zinsvorteile
- Höherer Wiederverkaufswert: Vor dem Hintergrund steigender CO2-Preise und verschärfter EU-Gebäuderichtlinien (EPBD] erzielen Effizienzhäuser Spitzenpreise am Immobilienmarkt.
- Günstige KfW-Förderdarlehen: In Deutschland profitieren Bauherren von Zinsabschlägen und Tilgungszuschüssen (KfW 40 QNG].
- Schimmelfreiheit: Dauerhaft trockene Bauteile verhindern kostspielige Sanierungen.