Standardbezeichnung
KfW / Effizienzhaus 40–55
Systemtyp
Leistungsstufe / Förderbedingungen
Stahlbau-Kompatibilität
Vollständige thermische Entkopplung
Luftdichtheits-Referenz
n50 <= 0.60 h⁻¹
Prüfdatum
2026-09-12
Leistungsstufe / Förderbedingungen

KfW / Effizienzhaus 40–55 | SerVilla

Effizienzhaus-Stufen vergleichen Energiebedarf und Hüllenwärmeverlust mit einem Referenzgebäude. Die Programmförderfähigkeit wird gesondert bewertet.

KfW / Effizienzhaus 40–55 Benchmarks vs. Standard-Gebäude
ISO / EN Verified
Heizwärmebedarf (kWh/m²a) Standard-Neubau: ~90 kWh ≤ 15 kWh (SerVilla) Luftdichtheit (n50) Gesetzlicher Grenzwert: 2.50 h⁻¹ 0.35 h⁻¹ (SerVilla) Fenster Uw (W/m²K) Standard 2-fach Glas: 1.30 W/m²K 0.78 W/m²K (3 Cam) Wärmebrücke (Ψ W/mK) Betonsturz / Ringbalken: ~0.45 W/mK ≤ 0.010

KfW / Effizienzhaus 40–55 im modernen Stahlleichtbau

Effizienzhaus-Stufen vergleichen Energiebedarf und Hüllenwärmeverlust mit einem Referenzgebäude. Die Programmförderfähigkeit wird gesondert bewertet.

Wichtige Projektfragen zur Umsetzung

Geht es um Energieziel, Förderantrag oder beides? Wer bestätigt Programm und Unterlagen zum Antragszeitpunkt?

Geltungsbereich & Anwenderländer für KfW / Effizienzhaus 40–55

Länder in Europa, in denen dieser Standard als gesetzliche Norm, staatliches Förderkriterium oder anerkannte Zertifizierung gilt:

1 Länder erfasst

Deutschland

Rahmen bestätigt
Herkunftsland & gesetzlicher Förderstandard
Lokaler Rahmen: GEG-Referenzgebäudeverfahren; Effizienzhaus 40 / 55
Leitfaden Deutschland

Technische Zielwerte & Grenzwerte für KfW / Effizienzhaus 40–55

Leistungsstufe / Förderbedingungen
Leistungsparameter Grenzwert Lösungsansatz
Primärenergiebedarf (Qp) ≤ 40 % (des Referenzgebäudes) Wärmepumpe + Photovoltaikanlage + hocheffiziente Gebäudehülle
Transmissionswärmeverlust (H'T) ≤ 55 % (des Referenzgebäudes) Außenwand U <= 0,13 W/m²K, Dach U <= 0,10 W/m²K Steinwolle
Luftdichtheit Gebäudehülle (n50) ≤ 1.50 h⁻¹ (QNG: ≤ 0.60 h⁻¹) Werkseitige Vorfertigung & dichte Baustellenverklebung
QNG Nachhaltigkeitssiegel & LCA ≤ 24 kg CO₂-eq/m²a CO2-armer Leichtbaustahl & kreislauffähige Dämmstoffe
Lüftungsanlage mit WRG ≥ 80 % Wärmerückgewinnung Zentrale KWL mit Enthalpietauscher zur Feuchterückgewinnung

Lieferstufen-Kompatibilität für KfW / Effizienzhaus 40–55

Erforderliche Ausbaustufe und bauseitige Schnittstellen zur sicheren Einhaltung dieses Standards:

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P1 Tragwerksbausatz

Unvollständig (Ausbau bauseits erforderlich)

Umfasst das präzise Leichtstahltragwerk und die prüffähige Eurocode-Statikmappe. Wärmedämmung, luftdichte Ebene und Fenster müssen bauseits durch örtliche Fachunternehmen nachgerüstet werden.

P2 Tragwerk mit Gefachdämmung

Teilausbau (Zusatzdämmung nötig)

Enthält das Tragwerk, Steinwolle-Gefachdämmung und Außenbeplankung. Zur Erreichung der strengen U-Wert-Grenzwerte dieses Standards ist ein zusätzliches lückenloses WDVS an der Fassade zwingend erforderlich.

P3 Wetterfeste Passivhaus-Hülle

Empfohlen / Garantierte Hülleneffizienz

Die OPTIMALE AUSBAUSTUFE für Passivhaus & KfW 40. Beinhaltet lückenloses WDVS (U <= 0,11–0,14 W/m²K), 3-fach-Wärmeschutzfenster (Uw <= 0,80) und geprüfte Systemverklebungen für garantiert n50 <= 0,60 h⁻¹.

P4 Vollständiges Ausbaupaket

Vollumfänglich konform / schlüsselfertig vorbereitet

P3-Gebäudehülle erweitert um KWL-Zentralgerät mit >= 85 % Wärmerückgewinnung, Wärmepumpenvorbereitung, Innenbeplankung und Trockenbau für vollumfängliche Erfüllung aller Primärenergiekriterien.

STAATLICHE FÖRDERUNG & FINANZIERUNG

KfW 297/298/300 Klimafreundlicher Neubau & QNG-Förderung

Bis zu 150.000 € zinsverbilligter Kredit je Wohneinheit

Mit dem Standard KfW 40 und QNG-Siegel erhalten Bauherren über die KfW-Bankengruppe zinsverbilligte Förderkredite bis zu 150.000 € je Wohneinheit mit bis zu 35 Jahren Laufzeit. Kommunale Zusatzprogramme für PV und Speicher sind voll kumulierbar.

Förderung & Kosten berechnen Baukosten-Leitfaden

Zertifizierungs-Ablaufplan für KfW / Effizienzhaus 40–55

01
Dynamische Energiesimulation

PHPP- oder DIN V 18599 Berechnung mit Standortkoordinaten, Besonnung und Klimadatensatz.

02
Bauteil- & Querschnittsoptimierung

Festlegung von Dämmstoffdicken (WDVS) und 3-fach Verglasung passend zu den Ziel-U-Werten.

03
Blower-Door Differenzdrucktest

Messtechnische Verifikation nach ISO 9972 und Thermografie zur Sicherung von n50 ≤ 0,60 h⁻¹.

04
Zertifizierung & Nachweis

Übergabe der akkreditierten Prüfdokumentation für Förderprogramme und Gebäudezertifikate.

Vorteile von Stahlleichtbau für KfW / Effizienzhaus 40–55

Formstabilität

Stahl verzieht sich nicht, quillt nicht und schrumpft nicht bei Feuchtigkeits- oder Temperaturwechseln. Dichtbänder bleiben dauerhaft intakt.

CAD/CAM-Präzision

Fensteröffnungen und Bauteilverbindungen werden mit 0,5 mm Toleranz vorgefertigt, was unkontrollierte Leckagen auf der Baustelle ausschließt.

100 % Anorganisch & Resistent

Verzinkter Stahl fault nicht, bildet keinen Schimmel und bietet keinen Nährboden für Schädlinge – maximale Dauerhaftigkeit für dichte Hüllen.

Beratung zu KfW / Effizienzhaus 40–55 für Ihr Bauvorhaben

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Weitere Modellentwürfe

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Wichtiger Hinweis: Wohnflächen und PREISE exkl. Veranda, Garage, Terrasse, Pool & KELLERGESCHOSS. Bei Doppelhäusern gilt der Preis je Haushälfte.
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Nein Garage

Häufig gestellte Fragen

Wichtige Antworten zu Bauweise, Zertifizierung und Projektablauf.

Ja. Durch vollflächige Außendämmung ohne Wärmebrücken, zertifizierte 3-fach-Verglasung, luftdichte Gebäudehülle und Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung werden alle Passivhaus-Kriterien erfüllt.

Wärmebrücken werden durch eine lückenlose äußere Dämmschicht, thermische Trennstreifen und entkoppelte Fassadenunterkonstruktionen wirksam unterbunden.

Der Passivhausstandard verlangt n50 <= 0,6 h-1 im Blower-Door-Test. Unsere Konstruktion nutzt durchgehende, verklebte Dampfbremsen und Manschetten an allen Durchdringungen.

Minergie ist ein Schweizer Qualitätslabel mit Fokus auf Gesamtenergie und Raumklima, während das Passivhaus strikte Grenzwerte für den Heizwärmebedarf (15 kWh/m²a) setzt.

Offizielle Zertifikate werden nach Prüfung der Nachweise und Messungen von akkreditierten Prüfstellen (z.B. Passivhaus Institut, Minergie, DGNB) ausgestellt.

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