In unserer modernen Umwelt sind Wohngebäude permanent hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (HF-EMF) von Mobilfunkmasten (LTE/5G), Rundfunksendern und Radar sowie niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern (NF-EMF) aus dem 50-Hz-Stromnetz ausgesetzt. Das Tragwerk aus kaltgewalzten, feuerverzinkten Stahlprofilen (CFS) bildet ein räumlich leitfähiges Gitter. Bei fachgerechter elektrobiologischer Planung und vorschriftsmäßiger Erdung fungiert dieses Gerüst als natürlicher Faradayscher Käfig, der externe Einstrahlung stark dämpft. SerVilla realisiert Wohngebäude nach den anspruchsvollen Richtlinien der Baubiologie (SBM-2015 / IBN).
1. Schirmdämpfungs-Physik nach IEEE-299 & ASTM D4935
Die Fähigkeit eines Bauteils, elektromagnetische Wellen abzuschwächen, wird als Schirmdämpfung (Shielding Effectiveness - SE) in Dezibel (dB) quantifiziert:
Hierbei bezeichnen E1 die Feldstärke vor der Wand, E2 die Restfeldstärke im Raum, R die Reflexionsdämpfung, A die Absorptionsdämpfung im Material und B Mehrfachreflexionen.
- 30 dB Schirmdämpfung: Reduktion der Strahlungsleistungsdichte um 99.9 %.
- 40 dB Schirmdämpfung: Reduktion um 99.99 %, wodurch eine externe Belastung von 10.000 μW/m² im Gebäudeinneren auf unkritische <1 μW/m² gedrosselt wird.
2. Der CFS-Stahlrahmen als hochfrequenter Strahlenschild
Nach den Gesetzen der Hochfrequenzphysik dringen elektromagnetische Wellen nicht durch Öffnungen, die wesentlich kleiner als ihre halbe Wellenlänge (λ / 2) sind. Der Rasterabstand der SerVilla-Ständer (400 mm bis 600 mm) bildet in Verbindung mit diffusionsüberwachten, metallisch kaschierten Luftdichtheitsbahnen und dreifach verglasten Wärmeschutzfenstern mit Edelmetallbeschichtung eine hochwirksame Barriere gegen 5G-Frequenzen (3.5 GHz, λ ≈ 8.5 cm).
3. Niederfrequente 50-Hz-Felder & Potentialausgleich (DIN VDE 0100-410)
In Holz- oder Ziegelbauten strahlen konventionelle Mantelleitungen permanente 50-Hz-Wechselfelder in Schlafbereiche ab. SerVilla setzt ein ganzheitliches baubiologisches Schutzkonzept um:
- Zentraler Fundamenterder & Sternförmiger Potentialausgleich: Sämtliche Stahlelemente des Gebäudes werden mit 16 mm² Kupferleitern niederohmig (<2 Ohm) an den Ringerder angeschlossen, was elektrostatische Aufladungen und Einkopplungen restlos verhindert.
- Geschirmte Elektroinstallation: Zuleitungen in Schlafräumen werden in verzinkten Stahlflex-Rohren oder als geschirmte Leitungen verlegt. Dadurch sinken elektrische Wechselfelder im Kopfbereich der Betten auf E ≤ 5 V/m und magnetische Flussdichten auf B ≤ 20 nT.
| Frequenzbereich & Emissionsquelle | Wellenlänge im Vakuum (λ) | Dämpfung Mauerwerk/Holz (dB) | Dämpfung SerVilla CFS-Wand (dB) | Physikalischer Wirkmechanismus |
|---|---|---|---|---|
| NF 50 Hz Netzwechselspannung | ca. 6.000 km | 0 – 2 dB (Unwirksam) | Feldableitung über Erdungskonzept | Geerdeter Stahlkäfig + geschirmte Kabelkanäle |
| Mobilfunk LTE / 5G (800 MHz – 2.6 GHz) | 11 – 37 cm | 6 – 12 dB | 28 – 38 dB (99.9 % Reduktion) | Kaltprofil-Raster + Alukaschierung |
| 5G High-Band (3.5 – 6.0 GHz) | 5.0 – 8.5 cm | 8 – 14 dB | 34 – 45 dB (99.99 % Reduktion) | Gitteröffnung viel kleiner als Grenzwellenlänge |
| Richtfunk & Radar (10 – 24 GHz) | 1.2 – 3.0 cm | 10 – 16 dB | 42 – 55 dB | Metallbedampfte 3-Scheiben-Isolierverglasung |
4. Vernetzungsarchitektur & Internes WLAN
Um das Haus nicht in eine Mikrowellenfalle zu verwandeln, in der interne Sender reflektiert werden, stattet SerVilla alle Räume mit Cat.7A-Netzwerkdosen aus. So können TV, Homeoffice und Medientechnik strahlungsfrei kabelgebunden arbeiten. WLAN-Zugangspunkte werden zentral platziert, senden mit adaptiver Leistung und schalten sich nachts automatisch ab.