Standardbezeichnung
LENOZ
Systemtyp
Freiwilliges Wohngebäude-Nachhaltigkeitszertifikat
Stahlbau-Kompatibilität
Vollständige thermische Entkopplung
Luftdichtheits-Referenz
n50 <= 0.60 h⁻¹
Prüfdatum
2026-09-12
Freiwilliges Wohngebäude-Nachhaltigkeitszertifikat

LENOZ Energiestandards & Stahlbau | Passive Steel Homes

Luxemburgs freiwilliges Nachhaltigkeitszertifikat für Wohngebäude geht über Energieleistung hinaus. Es ist vom Energiepass/CPE getrennt.

LENOZ Benchmarks vs. Standard-Gebäude
ISO / EN Verified
Heizwärmebedarf (kWh/m²a) Standard-Neubau: ~90 kWh ≤ 15 kWh (SerVilla) Luftdichtheit (n50) Gesetzlicher Grenzwert: 2.50 h⁻¹ 0.35 h⁻¹ (SerVilla) Fenster Uw (W/m²K) Standard 2-fach Glas: 1.30 W/m²K 0.78 W/m²K (3 Cam) Wärmebrücke (Ψ W/mK) Betonsturz / Ringbalken: ~0.45 W/mK ≤ 0.010

LENOZ im modernen Stahlleichtbau

Luxemburgs freiwilliges Nachhaltigkeitszertifikat für Wohngebäude geht über Energieleistung hinaus. Es ist vom Energiepass/CPE getrennt.

Wichtige Projektfragen zur Umsetzung

Wer koordiniert Nachhaltigkeitsbewertung und Materialbelege? Welche Leistungen kommen über den Energieausweis hinaus hinzu?

Geltungsbereich & Anwenderländer für LENOZ

Länder in Europa, in denen dieser Standard als gesetzliche Norm, staatliches Förderkriterium oder anerkannte Zertifizierung gilt:

1 Länder erfasst

Luxemburg

Rahmen bestätigt
Amtliche luxemburgische Nachhaltigkeitszertifizierung
Lokaler Rahmen: Großherzogliche Verordnung zur Gesamtenergieeffizienz
Leitfaden Luxemburg

Technische Zielwerte & Grenzwerte für LENOZ

Freiwilliges Wohngebäude-Nachhaltigkeitszertifikat
Leistungsparameter Grenzwert Lösungsansatz
Heizwärme- & Kühlbedarf ≤ 15 – 35 kWh/m²a Lückenlose Steinwolle-Fassadendämmung + 3-fach-Verglasung
Luftdichtheit (n50) ≤ 0.60 – 1.00 h⁻¹ (50 Pa) Feuchtevariable Dampfbremse & Dichtklebebänder
Wärmebrücken-Koeffizient (Ψ) Ψ ≤ 0.010 W/mK Vollständige thermische Kapselung des Tragwerks von außen
KWL-Wärmerückgewinnung ≥ 75 – 85 % Rückgewinnung Flüsterleise KWL mit F7-Feinstaubfilterung
Sommerlicher Wärmeschutz ≤ 10 % (> 25°C) Außenliegender Sonnenschutz & konstruktiver Dachüberstand

Lieferstufen-Kompatibilität für LENOZ

Erforderliche Ausbaustufe und bauseitige Schnittstellen zur sicheren Einhaltung dieses Standards:

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P1 Tragwerksbausatz

Unvollständig (Ausbau bauseits erforderlich)

Umfasst das präzise Leichtstahltragwerk und die prüffähige Eurocode-Statikmappe. Wärmedämmung, luftdichte Ebene und Fenster müssen bauseits durch örtliche Fachunternehmen nachgerüstet werden.

P2 Tragwerk mit Gefachdämmung

Teilausbau (Zusatzdämmung nötig)

Enthält das Tragwerk, Steinwolle-Gefachdämmung und Außenbeplankung. Zur Erreichung der strengen U-Wert-Grenzwerte dieses Standards ist ein zusätzliches lückenloses WDVS an der Fassade zwingend erforderlich.

P3 Wetterfeste Passivhaus-Hülle

Empfohlen / Garantierte Hülleneffizienz

Die OPTIMALE AUSBAUSTUFE für Passivhaus & KfW 40. Beinhaltet lückenloses WDVS (U <= 0,11–0,14 W/m²K), 3-fach-Wärmeschutzfenster (Uw <= 0,80) und geprüfte Systemverklebungen für garantiert n50 <= 0,60 h⁻¹.

P4 Vollständiges Ausbaupaket

Vollumfänglich konform / schlüsselfertig vorbereitet

P3-Gebäudehülle erweitert um KWL-Zentralgerät mit >= 85 % Wärmerückgewinnung, Wärmepumpenvorbereitung, Innenbeplankung und Trockenbau für vollumfängliche Erfüllung aller Primärenergiekriterien.

STAATLICHE FÖRDERUNG & FINANZIERUNG

Internationale Grüne Baufinanzierung & ESG-Vorteile

Green-Mortgage-Fähigkeit & maximale Wertbeständigkeit

Nach diesem anerkannten Standard geplante Leichtstahlbauten qualifizieren sich für Grüne Hypotheken und erzielen im europäischen Immobilienmarkt einen messbaren Wertzuwachs von 15–25 %.

Förderung & Kosten berechnen Baukosten-Leitfaden

Zertifizierungs-Ablaufplan für LENOZ

01
Dynamische Energiesimulation

PHPP- oder DIN V 18599 Berechnung mit Standortkoordinaten, Besonnung und Klimadatensatz.

02
Bauteil- & Querschnittsoptimierung

Festlegung von Dämmstoffdicken (WDVS) und 3-fach Verglasung passend zu den Ziel-U-Werten.

03
Blower-Door Differenzdrucktest

Messtechnische Verifikation nach ISO 9972 und Thermografie zur Sicherung von n50 ≤ 0,60 h⁻¹.

04
Zertifizierung & Nachweis

Übergabe der akkreditierten Prüfdokumentation für Förderprogramme und Gebäudezertifikate.

Vorteile von Stahlleichtbau für LENOZ

Formstabilität

Stahl verzieht sich nicht, quillt nicht und schrumpft nicht bei Feuchtigkeits- oder Temperaturwechseln. Dichtbänder bleiben dauerhaft intakt.

CAD/CAM-Präzision

Fensteröffnungen und Bauteilverbindungen werden mit 0,5 mm Toleranz vorgefertigt, was unkontrollierte Leckagen auf der Baustelle ausschließt.

100 % Anorganisch & Resistent

Verzinkter Stahl fault nicht, bildet keinen Schimmel und bietet keinen Nährboden für Schädlinge – maximale Dauerhaftigkeit für dichte Hüllen.

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Weitere Modellentwürfe

Vergleichen Sie verschiedene Flächen und Geschosse für Ihr Bauvorhaben.

Wichtiger Hinweis: Wohnflächen und PREISE exkl. Veranda, Garage, Terrasse, Pool & KELLERGESCHOSS. Bei Doppelhäusern gilt der Preis je Haushälfte.
Modell 25-1003 — 99 m², 1 Geschoss
Model 25-1003 Landhaus & Ranch

Model 25-1003 • 99 m²

Modell 25-1003 — 99 m², 1 Geschoss

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Model 25-1004 Amerikanischer Stil

Model 25-1004 • 114 m²

Modell 25-1004 — 114 m², 1 Geschoss

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3 Schlafzimmer
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Modell 25-1005 — 135 m², 1 Geschoss

Model 25-1005 • 135 m²

Modell 25-1005 — 135 m², 1 Geschoss

1 Geschoss(e)
3 Schlafzimmer
Nein Garage

Häufig gestellte Fragen

Wichtige Antworten zu Bauweise, Zertifizierung und Projektablauf.

Ja. Durch vollflächige Außendämmung ohne Wärmebrücken, zertifizierte 3-fach-Verglasung, luftdichte Gebäudehülle und Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung werden alle Passivhaus-Kriterien erfüllt.

Wärmebrücken werden durch eine lückenlose äußere Dämmschicht, thermische Trennstreifen und entkoppelte Fassadenunterkonstruktionen wirksam unterbunden.

Der Passivhausstandard verlangt n50 <= 0,6 h-1 im Blower-Door-Test. Unsere Konstruktion nutzt durchgehende, verklebte Dampfbremsen und Manschetten an allen Durchdringungen.

Minergie ist ein Schweizer Qualitätslabel mit Fokus auf Gesamtenergie und Raumklima, während das Passivhaus strikte Grenzwerte für den Heizwärmebedarf (15 kWh/m²a) setzt.

Offizielle Zertifikate werden nach Prüfung der Nachweise und Messungen von akkreditierten Prüfstellen (z.B. Passivhaus Institut, Minergie, DGNB) ausgestellt.

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